DBB fordert Wegfall der Praxisgebühr auch für Beamte; 02.11.2012

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DBB fordert Wegfall der Praxisgebühr auch für Beamte

Nach der von der Koalition geplanten Streichung der Praxisgebühr hat der dbb den Wegfall der Quartalsgebühr von zehn Euro auch für die privatversicherten Beamten, Soldaten, deren Ehegatten und Kinder gefordert. Sollte die Gebühr jetzt aus guten Gründen wieder abgeschafft werden, begrüßen wir das und fordern natürlich die zeit- und inhaltsgleiche Abschaffung der entsprechenden Abzüge bei der Beihilfe, sagte der stellvertretende dbb-Bundesvorsitzende Klaus Dauderstädt Der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (Ausgabe vom 2. November 2012).

Damit würde endlich der Unsinn gestoppt, dass die Beamten unter dem vermeintlichen Deckmantel der Gleichbehandlung die Haushalte ihrer Dienstherren mit Summen in Millionenhöhe subventionieren, sagte Dauderstädt weiter. Nicht ein Cent der Praxisgebühr-ähnlichen Zahlungen der Beamten sei in die Stabilisierung der Krankensicherungssysteme geflossen. Die Regelung war 2004 aus Gründen der Gleichbehandlung auch für privatversicherte Beamte eingeführt worden. Seither kürzt ihnen die staatliche Beihilfe die Erstattung ihrer Kosten um zehn Euro je Quartal und Arzt- oder Zahnarztbesuch.

Quelle: Pressemeldung des dbb beamtenbund und tarifunion, 02.11.2012


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